Aktuelles

DEZEMBER

Bundesliga-Spieltagscamp der HBRS-Fußballschule bei den Lilien

Einen besonderen Tag durften 25 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung im Merck-Stadion am Böllenfalltor in Darmstadt erleben. Die HBRS-Fußballschule und der SV Darmstadt 98 hatten gemeinsam zum Bundesliga-Spieltagscamp eingeladen, das im Rahmen der Erstligabegegnung der Lilien gegen den VfL Wolfsburg ausgerichtet wurde.

Bereits am frühen Morgen trafen sich die Teilnehmer in der Böllenfalltorhalle, um ein rund 90-minütiges Fußballtraining mit dem Trainerteam des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands zu absolvieren. Bevor es aber an den Ball ging, erhielten alle Kickerinnen und Kicker eine schicke Trainingsausstattung in Blau und Weiß, bestehend aus einem Originaltrikot der Lilien inklusive Hose und Stutzen. „Mich freut es sehr, euch alle bei uns in Darmstadt begrüßen zu dürfen. Das, was wir heute hier erleben, ist echte Inklusion“, richtete Wolfgang Arnold, Präsidiumsmitglied von Darmstadt 98, vor dem Trainingsstart ein paar Worte an die anwesenden Spielerinnen und Spieler, Eltern und das HBRS-Team. „Wenn ich in eure Gesichter schaue und die Vorfreude bei jedem Einzelnen sehe, rührt mich das sehr. Dafür stehen wir in unserem Verein, das lebt der SV Darmstadt 98.“

Tolle Menschen am Ball

Nach der Begrüßung und dem obligatorischen Camp-Foto wurden die jungen Kickerinnen und Kicker zum Training gebeten. Bruno Pasqualotto, Cheftrainer der HBRS-Fußballschule und Landestrainer Fußball im HBRS, hatte mit seinen Co-Trainern Marcel Hanisch und Dieter Marscheck drei Stationen aufgebaut, die einen kurzweiligen Ablauf versprachen. Eingeteilt in drei Gruppen, konnten die Jungs und Mädchen beim Torschuss ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen, durften beim Funino im 3-gegen-3 plus 2 auf vier Tore spielen und mussten beim „Vier gewinnt“ und „Fußballmemory“ nicht nur die Beine bewegen, sondern auch den Kopf einschalten. „Tolles Training, tolle Menschen. Man spürt die Leidenschaft für den Fußball bei allen Teilnehmenden“, fasste Florian Holzbrecher, Leiter Events & CSR bei Darmstadt 98, die ersten Eindrücke zusammen. „Das Miteinander auf dem Platz und die Herzlichkeit drumherum sind außergewöhnlich. Unsere Kooperation mit dem HBRS, die seit zwei Jahren besteht, ist für alle Beteiligten etwas Besonderes und das diesjährige Bundesliga-Spieltagscamp mit Sicherheit nicht das letzte, das wir gemeinsam durchführen.“, führte Holzbrecher weiter aus.

Neben dem Besuch von Michael Weilguny, Geschäftsführer von Darmstadt 98, und von HBRS-Präsident Heinz Wagner, die interessiert dem regen Treiben in der Halle zusahen, waren das Gruppenfoto im Stadion, die spätere Einblendung des Fotos auf der LED-Anzeigetafel mit Erwähnung des Camps durch den Stadionsprecher und natürlich das Bundesligaspiel der Lilien gegen den VfL Wolfsburg, das alle nach einem leckeren Mittagessen im Restaurant „Achtzehn98“ gut gelaunt verfolgten, weitere Höhepunkte. Zwar verloren die Lilien unglücklich mit 0:1, doch das Erlebnis stand für alle Teilnehmer vor dem Ergebnis. Michael Trippel, Sportlicher Leiter Fußball im HBRS, war nicht nur rundum glücklich und zufrieden, sondern auch voll des Lobes: „Es steckt einiges an Organisation in so einem Tag. Dass es so schön und mit Sicherheit für alle ein unvergessliches Erlebnis wurde, lag wieder einmal an der perfekten Zusammenarbeit mit Florian Holzbrecher von unserem Kooperationspartner SV Darmstadt 98. Lilien und HBRS haben heute gemeinsam gezeigt, wie einfach Inklusion funktionieren kann. Die Vorfreude auf das nächste Bundesliga-Spieltagscamp in Darmstadt im Jahr 2024 ist jetzt schon riesengroß. Danke, liebe Lilien, für diesen wunderschönen Tag!“

(Text: HBRS Fußball/bp | Bilder: HBRS Fußball/tw, @fotografieohneknie | Grafik: SV Darmstadt 98)

Zusammen für Inklusion - Fußballcamp beim SV Darmstadt 98 - Gruppenfoto

DEZEMBER

Gemeinsam für Inklusion

Über 40 Kids nehmen am Kaufland-Spieltagscamp gegen den FC Bayern München teil. An der Aktion „Gemeinsam für Inklusion“ beteiligt sich die Sozialorganisation Aktion Mensch und die Fußballschule des HBRS.

Bereits seit 2014 findet jährlich ein Spieltagscamp gemeinsam mit der Eintracht Frankfurt Fußballschule statt. Nach dem Einkleiden in die Farben der Eintracht ging es für die sichtlich motivierten Jungs und Mädels in das Herzstück der Wintersporthalle, wo Campleiter Manuel Hiemenz zur Begrüßung bereitstand. Dabei wurde das Trainerteam der Einheit, bestehend aus Uwe Bindewald, Alexander Conrad, Manfred „Manni“ Binz und Ex-FFC-Spielerin Lise Munk, vorgestellt. Zudem wurde ein Dankeschön an Michael Trippel von HBRS und Thomas Stephany von Aktion Mensch, für die reibungslose Zusammenarbeit im Vorfeld des Camps, ausgerichtet.

Blindenfußball wird zur Mammutaufgabe

An dem Spieltagscamp nahmen auch Kids mit einer körperlichen oder geistiger Behinderung teil. Alle konnten ihr Können beim Blindenfußball unter Beweis stellen. Dabei wurde eine dunkle Brille über die Augen gezogen, sodass man vom Spielfeld nichts mitkriegen konnte – außer ein Rascheln des Spielgeräts, an dem man sich orientieren musste, um an dieses zu gelangen. Thorsten Picha, der bei der HBRS-Fußballschule als Trainer für die Sparte Blindenfußball tätig ist, übernahm hierbei gemeinsam mit Fußballschulen-Trainerin Lise Munk das Kommando und gab entsprechende Anweisungen. „Kommunikation ist der Schlüssel“, deckt der Coach während des Spiels auf.

Neben der Station Blindenfußball konnten die zahlreichen Kids bei Technik, Torschuss und Spielform brillieren. Thomas Stephany von Aktion Mensch nahm sich Zeit, um beim Kaufland-Spieltagscamp in der Wintersporthalle vorbeizuschauen. Stephany, der bei Aktion Mensch für die Handlungsfelder Freizeit, Sport und Kultur verantwortlich ist, zeigt sich glücklich, wenn er ein Lächeln in den Gesichtern der Kinder sieht: „Wir freuen uns von Aktion Mensch, beim Kaufland-Spieltagscamp von Eintracht Frankfurt dabei zu sein. Seit 2014 ist das Camp jährlich am Start. Die Aktion Mensch setzt sich für Inklusion im Sport von Anfang ein, das heißt, dass Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam miteinander Sport treiben sollen. Das gibt es noch viel zu wenig, umso wichtiger sind solche Initiativen wie hier, wo Kinder und Jugendliche ganz selbstverständlich zusammenspielen und jede Menge Spaß haben und ganz nebenbei Vorurteile, die sie vielleicht haben könnten, gar nicht erst entstehen. Deshalb unterstützen wir seit fast zehn Jahren und freuen uns, wenn es wieder stattfindet.“

Letztjähriges Szenario wiederholt sich

Unterstützend kommt die Fußballschule vom HBRS, dem Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V., bei gemeinsamen Inklusionscamps mit der Aktion Mensch, jeweils immer bei einem Spieltagscamp, unterstützend hinzu. So auch dieses Mal, als die HBRS-Fußballschule mit Thorsten Picha, Marcel Hanisch und Bruno Pasqualotto drei Trainer zur Verfügung stellte. Der Verband zählt aktuell über 70.000 Mitglieder, unterteilt sich in Leistungs-, Breiten- und Rehabilitationssport. Der HBRS setzt sich derzeit aus 22 Sportarten zusammen und hat insgesamt über 600 Sportvereine, mit denen er jährlich gemeinsame Aktionen durchführt. Michael Trippel, sportlicher Leiter HBRS-Fußball, kommentiert das Spieltagscamp: „Wir bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit, sowohl bei der Eintracht Frankfurt Fußballschule, als auch bei den Partnern Kaufland und Aktion Mensch. Die Inklusionscamps sind für die Kids immer wieder ein großartiges Highlight. Gerade wenn es sich um ein Bundesliga-Topspiel wie gegen Bayern München handelt, ist die Anspannung im Vorhinein natürlich sehr groß. Wir hoffen natürlich alle, dass die Eintracht gewinnt.“

Michael Trippel und sein Team sollten Recht behalten, die Eintracht dominierte auf dem Spielfeld und siegte mit 5:1. Dies wird langsam zum Standardergebnis bei Aktionen der Eintracht Frankfurt Fußballschule, der HBRS-Fußballschule und Aktion Mensch. Das bis dato letzte Camp dieser Art fand im Oktober 2022 statt, im Rahmen der Partie gegen Bayer 04 Leverkusen. Das Endergebnis damals: 5:1.

(Text & Bilder: Eintracht Frankfurt Fußball AG)

Bundesliga-Spieltagscamp bei Eintracht Frankfurt

NOVEMBER

Mit der HBRS-Fußballschule inklusiv durch die Sommerferien

Wenn ein junger Fußballer mit Down Syndrom einen Doppelpass mit einem gleichaltrigen Mädchen ohne Behinderung spielt, ein Kicker mit einer halbseitigen Lähmung seinen Torschuss frenetisch in der Gruppe feiert oder sich bunt gemischte, inklusive Teams gegenüberstehen, um die „8-Ball WM“ zu spielen kann man sich sicher sein, dass die Fußballschule des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands mit ihrem Angebot vor Ort ist. Solche Bilder, Begegnungen und Erlebnisse gab es in Fülle während der hessischen Sommerferien in drei Fußballvereinen, die gemeinsam mit der HBRS-Fußballschule ein jeweils dreitägiges, inklusives Fußballcamp für Kinder und Jugendliche durchgeführt haben.

Ausgewogenheit beim SV Teutonia Köppern, gesteigertes Interesse bei der TSG Dorlar und Premiere in Lengfeld

„Seit 10 Jahren bin ich bei inklusiven Fußballcamps als Trainer am Ball, aber ein quasi 1:1-Verhältnis, wie es in diesem Jahr bei der Teutonia der Fall ist, ist auch für mich ein Novum. Fantastisch, was hier los ist!“ kommentierte HBRS-Cheftrainer Bruno Pasqualotto das fast ausgewogene Verhältnis der Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Beginn des Camps in Köppern. Insgesamt 44 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene trainierten und spielten vom 24. bis 26. Juli gemeinsam auf dem Kunstrasenplatz des in Friedrichsdorf beheimateten Fußballvereins, davon 21 mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung. Und da der SV Teutonia Köppern mit seiner Fußballmannschaft TEAM UNITED bereits seit 2013 die Inklusion im Sport vorbildlich lebt, war es nicht verwunderlich, dass aus dieser sehr heterogenen Camp-Gruppe in kürzester Zeit eine homogene Trainingsgemeinschaft mit viel Spaß und Freude am gemeinsamen Kicken wurde.

Erfreuliches gab es für Michael Trippel, sportlicher Leiter im HBRS und der Fußballschule, auch von der Veranstaltung bei der TSG Dorlar zu berichten, an der vom 31. Juli bis 2. August 43 Kinder teilnahmen und sich die Zahl der Spielerinnen und Spieler mit einer Behinderung von zwei im Jahr 2022 auf nun sechs erhöht hatte: „Wir wissen, dass sich unser Angebot gerade bei jungen Menschen mit Behinderung und deren Eltern erst einmal herumsprechen muss. Das wir in Dorlar diese kleine Steigerung haben zeigt uns aber, dass unsere Arbeit mit den Kindern wirkt. Fördernd kommt hier das Engagement unseres Partners CRS medical hinzu, der für dieses Camp extra Teilnahmeplätze für Kids mit Handicap gesponsert hat.“

Der Abschluss des inklusiven Sommers der HBRS-Fußballschule war gleichzeitig eine Premiere. Zum ersten Mal schlug das HBRS-Team seine Fußballzelte im Fußballkreis Dieburg-Odenwald auf und war zu Gast beim TSV Lengfeld. 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tummelten sich bei hochsommerlichen Temperaturen vom 14. bis 16. August auf dem Rasenplatz und sammelten erste Erfahrungen mit den Trainingsinhalten und dem Konzept der Fußballschule. Das Angebot kam gut an und die Begeisterung bei Kindern und Eltern war am Ende groß. „Meine beiden Jungs waren schon bei einigen Camps von verschiedenen Anbietern, aber das hier war bislang mit Abstand das Beste. Von den großartigen Trainern über das Mittagessen bis zur Verabschiedung mit Urkunde, Medaillen und kleinen Preisen, einfach alles top!“, war das Feedback einer dankbaren Spielermama. Auch David Zulauf vom geschäftsführenden Vorstand des TSV war voll des Lobes: „Das war ein klasse Camp und die Rückmeldungen von den teilnehmenden Spielerinnen und Spielern durchweg positiv. Für uns ist es keine Frage, dass die HBRS-Fußballschule im nächsten Jahr wieder kommt. Wir freuen uns jetzt schon auf das Wiedersehen.“

HBRS-Fußballschule - Inklusiv durch die Sommerferien

OKTOBER

Wetter top, Platz perfekt, Kids in Spiellaune – Beste Rahmenbedingungen beim HBRS-Förderschulencamp in Klein-Krotzenburg

Vom 11. – 12. September war die Fußballschule des Hessischen Behinderten-und Rehabilitations-Sportverbands (HBRS) zu Gast bei der SG Germania Klein-Krotzenburg, um mit 30 Kindern aus zwei Förderschulen zwei intensive Tage mit viel Spaß am und mit dem Ball zu gestalten. Neben strahlendem Sonnenschein und einem gepflegten Sportgelände, sorgten vor allem die Schülerinnen und Schüler der Frida-Kahlo-Schule aus Bruchköbel und der Friedrich-Fröbel-Schule aus Maintal mit ihrer engagierten Teilnahme am Training für ein schöne Zeit.

Das HBRS-Fußballschulen Quartett mit dem sportlichen Leiter Michael Trippel und den Trainern Bruno und Luca Pasqualotto sowie Marcel Hanisch hatte nicht nur eine ganze Menge Fußballequipment im Gepäck, sondern auch viele Sport- und Spaßspiele dabei, die für Kurzweil sorgten und alle zum Mitmachen animierten. Bereits die kleinen Begrüßungs- und Aufwärmeinheiten am Morgen brachten die ganze Gruppe spielerisch auf Touren. Poolnudeln wurden als „lebendige“ Hindernisse beim Erobern von Bällen genutzt und Mau-Mau-Karten dienten beim Staffellauf als kognitive Zusatzaufgabe. Die anschließenden Trainingsstationen hatten unterschiedliche Schwerpunkte, damit sich die Spielerinnen und Spieler in vielerlei Hinsicht üben und ausprobieren konnten. Es wurde geschossen, gedribbelt und gepasst, es durften Flugkopfbälle mit einem Riesenluftballon auf einer Weichbodenmatte gemacht und in diversen Spielformen das Zweikampfverhalten verbessert werden. Zur Mittagszeit gab es italienische Leckereien wie Spaghetti oder Pizza, die für jeden Geschmack und auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zubereitet waren. Die Nachmittage dienten den Abschlussspielen auf Kleinfeldern, damit das zuvor Gelernte direkt in die Umsetzung gebracht werden konnte.

Die zwei Tage vergingen wie im Flug und bei der Verabschiedung mit Urkunde, Medaille und kleinen Geschenken gab es aus den Reihen der jungen Kickerinnen und Kicker Stimmen, das Camp „am liebsten auf eine Woche“ verlängern zu wollen. „Wenn so etwas von den Teilnehmern kommt, ist das natürlich ein tolles Lob und eine Bestätigung unseres Aufbaus und des Konzepts.“, freute sich Michael Trippel, der unter anderem für die organisatorische Abstimmung der Camps mit den Schulen und dem Verein verantwortlich ist. Derweil nahm Andreas Oscheka, Lehrer an der Frida-Kahlo-Schule, die Begeisterung seiner Schüler gerne auf. „Die HBRS-Fußballschule war nun zum zweiten Mal bei uns und es war sowohl vom fachlichen Inhalt, bis zum Umgang mit unseren Jungs und Mädels wieder top. Alle freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr.“

Das der HBRS mit seiner Fußballschule die kostenfreien Camps für Förderschulen in Hessen durchführen kann, ist nur dank starker Partner aus Politik, Sport und Wirtschaft möglich. So unterstützten das Förderschulencamp in Klein-Krotzenburg neben der Bernd Reisig Stiftung „helfenhelfen“ auch die Schlappekicker-Stiftung, das Unternehmen NORSK AG, die Emil Frey Hessengarage und die Firma Magna aus Sailauf. „Die Zusammenarbeit mit der HBRS-Fußballschule und den engagierten Schülerinnen und Schülern der Frida-Kahlo-Schule und der Friedrich-Fröbel-Schule hat uns gezeigt, dass der Spaß am Ball und die Begeisterung für den Sport keine Grenzen kennt. Diversität und Inklusion bedeutet nicht nur, anzuerkennen, dass wir alle unterschiedlich sind, sondern sich auch einzubringen. Als Partner sind wir stolz darauf, den HBRS zu unterstützen und damit eine positive Erfahrung für alle Beteiligten zu schaffen.“ ist für Rej Husetovic, Director Corporate Communications and Media Relations, das Engagement von Magna eine Selbstverständlichkeit.

Fußballcamp für Förderschulen in Hanau, Klein-Krotzenburg

MAI

​Viel Sport, Spaß und kleine Überraschungen für Kids in Fulda – Die HBRS-Fußballschule begeistert mit tollem Programm

Seit letztem Jahr bietet der Hessische Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (HBRS) Fußballcamps für Vereine und Förderschulen an, an denen junge Menschen mit und ohne Behinderung teilnehmen können. Vom 22. bis 23. Mai war die Fußballschule des HBRS in Fulda zu Gast, um mit 48 Kindern der Antonius von Padua Schule zu trainieren. Die Schülerinnen und Schüler der staatlich anerkannten, inklusiven Grund- und Förderschule mit den Schwerpunkten „Lernen“ und „geistige Entwicklung“ erlebten dabei zwei vollgepackte Fußballtage.

In unmittelbarer Nähe zum Stadion Fulda, Heimspielstätte des hessischen Regionalligisten SG Barockstadt Fulda-Lehnerz, bot das Trainerteam um HBRS-Landestrainer Bruno Pasqualotto kurzweilige und abwechslungsreiche Trainingseinheiten mit dem Ball an. Neben einfachen Spielformen auf kleinen Spielfeldern wurden sowohl kognitive als auch koordinative Übungen in den Ablauf eingebaut, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuell zu fordern. Für das leibliche Wohl am Mittag sorgten die Antonius Werkstätten mit leckeren, sportlertauglichen Mahlzeiten aus der eigenen Küche.

Vom tollen Treiben auf dem Platz mit motivierten und gut gelaunten Kindern überzeugten sich einige Förderer und Sponsoren des für die Schule kostenfreien Fußballcamps direkt vor Ort. So konnten Harald Piaskowski, Vorsitzender des Sportkreises Fulda-Hünfeld, und Wolfram Geiger von Jollydent, Förderverein Zahnärzte Patienten helfen Kindern e.V., während der Trainingstage begrüßt werden. Auch Jörg Dittwar, Ex-Profi vom 1. FC Nürnberg und ehemaliger Bundestrainer der Deutschen Fußballnationalmannschaft für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung (Fußball ID), machte sich ein Bild vom Geschehen und sah in viele glückliche Kinderaugen.

Nach zwei intensiven Sporttagen erhielten die jungen Kickerinnen und Kicker neben Camp-Medaille und Urkunde noch ein Kuscheltier und eine süße Überraschung für den Heimweg.

„Die Kinder, wie auch wir Betreuer, hatten zwei unvergesslich schöne Tage mit einer perfekten Organisation und Durchführung seitens des HBRS. Im Namen der Kinder möchte ich mich nochmal herzlich bedanken.“, bilanzierte Förderschullehrer Dennis Hohmann begeistert.

Michael Trippel, sportlicher Leiter Fußball im HBRS, schloss sich an. „Es waren zwei super schöne Tage in Fulda und es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Das wir die Camps für Förderschulen in dieser Form anbieten können ist großartig und geht nicht ohne vielfältige Unterstützung. Insofern möchte ich mich an dieser Stelle und ganz ausdrücklich bei Jollydent, dem Sportkreis Fulda-Hünfeld und dem Sportverband Stadt Fulda, Förstina-Sprudel, NORSK AG, mein real Wetzlar und der Emil Frey Hessengarage bedanken. Ein Dankeschön geht zudem an die Stadt Fulda für die Bereitstellung des Sportgeländes und die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz für die Nutzung der Kabinen.“

Camp für Förderschulen in Fulda