Aktuelles

MAI

Starker Partner aus der Region: AF Elektrotechnik fördert den Fußball für Menschen mit Behinderung im HBRS

„Ein gutes Fußballspiel gelingt nur dann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und das gleiche Ziel verfolgen. Genauso handhaben wir es auch in unserem mittelständischen Elektrotechnik-Unternehmen und da wir in vielen Aspekten des gesellschaftlichen Zusammenlebens sehr ähnlich denken, passt für uns die Partnerschaft mit dem HBRS wie ein perfekt geschossener Freistoß in den Winkel.“, fasst Alexander Fleichler, Geschäftsführer von AF Elektrotechnik, das Engagement bildreich zusammen.

Über das Sponsoring des Unternehmens aus Lahnau dürfen sich die Fußballschule und die Landesauswahl der Fußballer mit geistiger Beeinträchtigung (Fußball ID) des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands (HBRS) freuen. Bei den Fußballtagen für Förderschulen sowie den Inklusions-Fußballcamps für Schulen und Vereine wird ab sofort das AF Elektrotechnik-Logo auf den Ärmeln der Camp-Trikots der HBRS-Fußballschule zu sehen sein. Die Hessenauswahl, die vor kurzem zum vierten Mal in Folge Deutscher Meister Fußball ID wurde, erhält zusätzlich zum Sponsoring eine Spende von 2.000 €, die für Trainingslager und die Anschaffung von Trainingsmaterialien genutzt werden soll.

Die Begeisterung des mittelhessischen Familienunternehmens über die Zusammenarbeit mit dem HBRS ist groß und geht weit über das reine Sponsoring hinaus. Fest in Planung ist beispielsweise der Besuch eines Spiels der Auswahl in Wetzlar und auch die ein oder andere Stippvisite bei den HBRS-Fußballcamps steht auf dem Programm. „Es waren sehr gute Gespräche, die Chemie stimmt!“, freut sich Michael Trippel, Sportlicher Leiter Fußball im HBRS, über den neuen Unterstützer. „Es ist einfach eine tolle Geschichte, wenn man sich mit einem regional ansässigen Partner verbinden kann und spürt, dass die Leidenschaft für ein besseres Miteinander im Sport und darüber hinaus deckungsgleich ist.“

Bildquelle: AF Elektrotechnik

Starker Partner aus der Region: AF Elektrotechnik fördert den Fußball für Menschen mit Behinderung im HBRS

MAI

Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen CRS medical GmbH und dem Hessischen Behinderten und Rehabilitations-Sportverband e.V. (HBRS) wird um ein weiteres Jahr verlängert

Das Medizintechnikunternehmen aus Aßlar wird die Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderung weiterhin fördern und möchte mit der Verlängerung der Zusammenarbeit diese wichtigen Themen erneut in den Vordergrund rücken. Gerade durch den einfachen Zugang im Sport bietet sich die Möglichkeit, Verständnis aufzubauen und Rücksichtnahme zu lernen. Ganz bewusst wurde aus diesem Grund der HBRS als regionaler Sponsoringpartner im Sport gewählt, ist das Fußball-Leistungszentrum des Verbands doch im enwag-Stadion der Stadt Wetzlar beheimatet. Die Verlängerung ist auch ein Beweis dafür, dass die Kooperation nachhaltig erfolgreich ist und unterstreicht zudem das gegenseitige Vertrauen in die gemeinsamen Ziele. Bereits seit Anfang 2021 unterstützt CRS medical den Hessischen Behinderten und Rehabilitations-Sportverband nicht nur auf finanzieller Ebene, sondern auch mit diversen Maßnahmen im Bereich der Herzsicherheit.

Im Rahmen der Verlängerung der Partnerschaft sind wieder Projekte geplant, die sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche richten. So wird CRS medical auch in diesem Jahr das Inklusions-Fußballcamp der HBRS-Fußballschule in Dorlar unterstützen, in dem ein Handicap keine Rolle spielt. Das mittelhessische Unternehmen wird sechs Teilnahmeplätze an Förderschulen spenden und damit Schülern aus der Region eine Teilnahme am dreitägigen Camp ermöglichen.

Bildquelle: CRS medical

Partnerschaft zwischen CRS medical GmbH und HBRS verlängert

MÄRZ

Die HBRS-Fußballschule und die Hessenauswahl Fußball-ID erhalten Zuwendung von 1.000 € vom Lions Club Wetzlar-Solms

Die Abteilung Fußball des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands (HBRS) in Person des Sportlichen Leiters Michael Trippel konnte auf der Sportanlage der TSG Dorlar eine Zuwendung in Höhe von 1.000 € aus den Händen des Lions Präsidenten Wetzlar-Solms, Christopher Haas, entgegennehmen. Die Spende wurde im Rahmen des Wetzlarer Apfelmarktes generiert. In Anwesenheit der Hessenauswahl Fußball ID, die 500 € der Spende als Fahrtkostenzuschuss für die Deutsche Meisterschaft in Sand am Main nutzen wird, konnten sich die Vertreter des Lions Clubs Wetzlar-Solms einen Eindruck der „Wetzlarer Mannschaft des Jahres 2023“ machen. Dabei stellte Michael Trippel die vielfältige Arbeit des HBRS mit großer Begeisterung vor und gab einen Einblick auf zukünftige Aufgaben und Projekte.

Der zweite Teil der Spende wird für das im September stattfindende Förderschulen-Camp der HBRS-Fußballschule in Wetzlar verwendet, an dem 30 Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung im enwag-Stadion kostenfrei teilnehmen können.

Die Freude und Dankbarkeit der Fußballer über die Zuwendung war groß und wurde durch die Übergabe eines unterschriebenen Trikots der Hessenauswahl unterstrichen. Für zukünftige Aktivitäten werden die Wetzlar-Solmser Lions den HBRS weiter unterstützen und im Rahmen kommender Aktivitäten Spenden sammeln.

Bildquelle: HBRS-Fußball/Tobias Wentzell (@fotografieohneknie)

Spende Lions Club Wetzlar-Solms

Bei der Trikotübergabe im Bild v. links: Philipp Feht (LC), Christopher Haas (LC), Michael Trippel (HBRS), Dr. Boris Schmidt Burbach (LC)

MÄRZ

HBRS startet neues Fußballprojekt – Inklusions-Camps mit Schulen

Die Abteilung Fußball des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands (HBRS) richtet im Sommer 2024 erstmalig ein zweitägiges Fußballcamp für Schulen aus, das ganz im Zeichen der Inklusion steht. „Wir möchten Förder- und Regelschulen zusammenbringen und zeigen, dass es gar nicht viel braucht, um ein inklusives Angebot zu schaffen, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben und dabei großen Spaß haben können.“, erläutert Michael Trippel, Sportlicher Leiter Fußball im HBRS, die grundsätzliche Projektidee.

30 Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren können sich auf ein abwechslungsreiches Training freuen, bei dem für HBRS-Landestrainer Bruno Pasqualotto der Fußball zwar im Vordergrund steht, aber nicht zwangsläufig die Hauptrolle spielt: „Das Ding, um das sich während der zwei Tage alles drehen wird, ist natürlich der Ball. Aber ein ganz wichtiger Aspekt ist für uns auch die Wertevermittlung. Toleranz, Rücksichtnahme und Fairplay sollen bei unseren Camps nicht nur Schlagworte bleiben, sondern täglich gelebt und der Mensch in den Mittelpunkt gerückt werden.“

Für das Pilot-Camp, das vom 08. bis 09. Juli im enwag-Stadion Wetzlar durchgeführt wird, konnte mit der August-Bebel-Schule in Wetzlar eine Gesamtschule gewonnen werden, die allein schon auf Grund ihrer Bildungsphilosophie „Erkunden, Entdecken und Lernen“ zum Projekt passt. „Wir waren direkt begeistert von der Idee und freuen uns, mit 15 Schüler*innen aus unserer Fußball-AG bei der Premiere dabei sein zu können. Es werden mit Sicherheit zwei ereignisreiche Tage und eine großartige Erfahrung für alle!“, erklärt Lehrer Jochen Horz vorfreudig. Die Schulfußballer*innen treffen im Juli auf Förderschüler*innen der Wetzlarer Friedrich-Fröbel-Schule und der Martin-Buber-Schule aus Gießen.

Prominente Förderin des Projekts ist die DFL Stiftung, die für zwei Jahre ihre Unterstützung zugesagt hat. Für Michael Trippel ist das keine Selbstverständlichkeit: „Für die Schulen ist die Veranstaltung kostenfrei. Die Kinder erhalten ein hochwertiges Trikotset von Adidas, ein professionelles Training, Mittagessen und Getränke. Das lässt sich nicht ohne die Hilfe von Kooperationspartnern und Sponsoren stemmen, denen die Themen Inklusion und Wertevermittlung genauso am Herzen liegen wie uns. Insofern sind wir der DFL Stiftung sehr dankbar dafür, dass sie uns bei den beiden Pilot-Camps 2024 und 2025 unterstützt.“

(Tex & Bild: HBRS Fußball)

HBRS startet neues Fußballprojekt - Inklusions-Camps mit Schulen. Am Pilot-Camp 2024 nimmt die August-Bebel-Schule aus Wetzlar teil.

Auf dem Bild von links: Jochen Horz (Lehrer August-Bebel Schule), Bruno Pasqualotto (Cheftrainer HBRS Fußball), Michael Trippel (HBRS Sportlicher Leiter Fußball), Michael Six (Fachvorsteher Sport August-Bebel Schule), Lenka Lukacova (Lehrerin Sport August-Bebel Schule) und Stephan Scholz (Stellv. Schulleiter August-Bebel Schule)

DEZEMBER

Bundesliga-Spieltagscamp der HBRS-Fußballschule bei den Lilien

Einen besonderen Tag durften 25 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung im Merck-Stadion am Böllenfalltor in Darmstadt erleben. Die HBRS-Fußballschule und der SV Darmstadt 98 hatten gemeinsam zum Bundesliga-Spieltagscamp eingeladen, das im Rahmen der Erstligabegegnung der Lilien gegen den VfL Wolfsburg ausgerichtet wurde.

Bereits am frühen Morgen trafen sich die Teilnehmer in der Böllenfalltorhalle, um ein rund 90-minütiges Fußballtraining mit dem Trainerteam des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands zu absolvieren. Bevor es aber an den Ball ging, erhielten alle Kickerinnen und Kicker eine schicke Trainingsausstattung in Blau und Weiß, bestehend aus einem Originaltrikot der Lilien inklusive Hose und Stutzen. „Mich freut es sehr, euch alle bei uns in Darmstadt begrüßen zu dürfen. Das, was wir heute hier erleben, ist echte Inklusion“, richtete Wolfgang Arnold, Präsidiumsmitglied von Darmstadt 98, vor dem Trainingsstart ein paar Worte an die anwesenden Spielerinnen und Spieler, Eltern und das HBRS-Team. „Wenn ich in eure Gesichter schaue und die Vorfreude bei jedem Einzelnen sehe, rührt mich das sehr. Dafür stehen wir in unserem Verein, das lebt der SV Darmstadt 98.“

Tolle Menschen am Ball

Nach der Begrüßung und dem obligatorischen Camp-Foto wurden die jungen Kickerinnen und Kicker zum Training gebeten. Bruno Pasqualotto, Cheftrainer der HBRS-Fußballschule und Landestrainer Fußball im HBRS, hatte mit seinen Co-Trainern Marcel Hanisch und Dieter Marscheck drei Stationen aufgebaut, die einen kurzweiligen Ablauf versprachen. Eingeteilt in drei Gruppen, konnten die Jungs und Mädchen beim Torschuss ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen, durften beim Funino im 3-gegen-3 plus 2 auf vier Tore spielen und mussten beim „Vier gewinnt“ und „Fußballmemory“ nicht nur die Beine bewegen, sondern auch den Kopf einschalten. „Tolles Training, tolle Menschen. Man spürt die Leidenschaft für den Fußball bei allen Teilnehmenden“, fasste Florian Holzbrecher, Leiter Events & CSR bei Darmstadt 98, die ersten Eindrücke zusammen. „Das Miteinander auf dem Platz und die Herzlichkeit drumherum sind außergewöhnlich. Unsere Kooperation mit dem HBRS, die seit zwei Jahren besteht, ist für alle Beteiligten etwas Besonderes und das diesjährige Bundesliga-Spieltagscamp mit Sicherheit nicht das letzte, das wir gemeinsam durchführen.“, führte Holzbrecher weiter aus.

Neben dem Besuch von Michael Weilguny, Geschäftsführer von Darmstadt 98, und von HBRS-Präsident Heinz Wagner, die interessiert dem regen Treiben in der Halle zusahen, waren das Gruppenfoto im Stadion, die spätere Einblendung des Fotos auf der LED-Anzeigetafel mit Erwähnung des Camps durch den Stadionsprecher und natürlich das Bundesligaspiel der Lilien gegen den VfL Wolfsburg, das alle nach einem leckeren Mittagessen im Restaurant „Achtzehn98“ gut gelaunt verfolgten, weitere Höhepunkte. Zwar verloren die Lilien unglücklich mit 0:1, doch das Erlebnis stand für alle Teilnehmer vor dem Ergebnis. Michael Trippel, Sportlicher Leiter Fußball im HBRS, war nicht nur rundum glücklich und zufrieden, sondern auch voll des Lobes: „Es steckt einiges an Organisation in so einem Tag. Dass es so schön und mit Sicherheit für alle ein unvergessliches Erlebnis wurde, lag wieder einmal an der perfekten Zusammenarbeit mit Florian Holzbrecher von unserem Kooperationspartner SV Darmstadt 98. Lilien und HBRS haben heute gemeinsam gezeigt, wie einfach Inklusion funktionieren kann. Die Vorfreude auf das nächste Bundesliga-Spieltagscamp in Darmstadt im Jahr 2024 ist jetzt schon riesengroß. Danke, liebe Lilien, für diesen wunderschönen Tag!“

(Text: HBRS Fußball/bp | Bilder: HBRS Fußball/tw, @fotografieohneknie | Grafik: SV Darmstadt 98)

Zusammen für Inklusion - Fußballcamp beim SV Darmstadt 98 - Gruppenfoto

DEZEMBER

Gemeinsam für Inklusion

Über 40 Kids nehmen am Kaufland-Spieltagscamp gegen den FC Bayern München teil. An der Aktion „Gemeinsam für Inklusion“ beteiligt sich die Sozialorganisation Aktion Mensch und die Fußballschule des HBRS.

Bereits seit 2014 findet jährlich ein Spieltagscamp gemeinsam mit der Eintracht Frankfurt Fußballschule statt. Nach dem Einkleiden in die Farben der Eintracht ging es für die sichtlich motivierten Jungs und Mädels in das Herzstück der Wintersporthalle, wo Campleiter Manuel Hiemenz zur Begrüßung bereitstand. Dabei wurde das Trainerteam der Einheit, bestehend aus Uwe Bindewald, Alexander Conrad, Manfred „Manni“ Binz und Ex-FFC-Spielerin Lise Munk, vorgestellt. Zudem wurde ein Dankeschön an Michael Trippel von HBRS und Thomas Stephany von Aktion Mensch, für die reibungslose Zusammenarbeit im Vorfeld des Camps, ausgerichtet.

Blindenfußball wird zur Mammutaufgabe

An dem Spieltagscamp nahmen auch Kids mit einer körperlichen oder geistiger Behinderung teil. Alle konnten ihr Können beim Blindenfußball unter Beweis stellen. Dabei wurde eine dunkle Brille über die Augen gezogen, sodass man vom Spielfeld nichts mitkriegen konnte – außer ein Rascheln des Spielgeräts, an dem man sich orientieren musste, um an dieses zu gelangen. Thorsten Picha, der bei der HBRS-Fußballschule als Trainer für die Sparte Blindenfußball tätig ist, übernahm hierbei gemeinsam mit Fußballschulen-Trainerin Lise Munk das Kommando und gab entsprechende Anweisungen. „Kommunikation ist der Schlüssel“, deckt der Coach während des Spiels auf.

Neben der Station Blindenfußball konnten die zahlreichen Kids bei Technik, Torschuss und Spielform brillieren. Thomas Stephany von Aktion Mensch nahm sich Zeit, um beim Kaufland-Spieltagscamp in der Wintersporthalle vorbeizuschauen. Stephany, der bei Aktion Mensch für die Handlungsfelder Freizeit, Sport und Kultur verantwortlich ist, zeigt sich glücklich, wenn er ein Lächeln in den Gesichtern der Kinder sieht: „Wir freuen uns von Aktion Mensch, beim Kaufland-Spieltagscamp von Eintracht Frankfurt dabei zu sein. Seit 2014 ist das Camp jährlich am Start. Die Aktion Mensch setzt sich für Inklusion im Sport von Anfang ein, das heißt, dass Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam miteinander Sport treiben sollen. Das gibt es noch viel zu wenig, umso wichtiger sind solche Initiativen wie hier, wo Kinder und Jugendliche ganz selbstverständlich zusammenspielen und jede Menge Spaß haben und ganz nebenbei Vorurteile, die sie vielleicht haben könnten, gar nicht erst entstehen. Deshalb unterstützen wir seit fast zehn Jahren und freuen uns, wenn es wieder stattfindet.“

Letztjähriges Szenario wiederholt sich

Unterstützend kommt die Fußballschule vom HBRS, dem Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V., bei gemeinsamen Inklusionscamps mit der Aktion Mensch, jeweils immer bei einem Spieltagscamp, unterstützend hinzu. So auch dieses Mal, als die HBRS-Fußballschule mit Thorsten Picha, Marcel Hanisch und Bruno Pasqualotto drei Trainer zur Verfügung stellte. Der Verband zählt aktuell über 70.000 Mitglieder, unterteilt sich in Leistungs-, Breiten- und Rehabilitationssport. Der HBRS setzt sich derzeit aus 22 Sportarten zusammen und hat insgesamt über 600 Sportvereine, mit denen er jährlich gemeinsame Aktionen durchführt. Michael Trippel, sportlicher Leiter HBRS-Fußball, kommentiert das Spieltagscamp: „Wir bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit, sowohl bei der Eintracht Frankfurt Fußballschule, als auch bei den Partnern Kaufland und Aktion Mensch. Die Inklusionscamps sind für die Kids immer wieder ein großartiges Highlight. Gerade wenn es sich um ein Bundesliga-Topspiel wie gegen Bayern München handelt, ist die Anspannung im Vorhinein natürlich sehr groß. Wir hoffen natürlich alle, dass die Eintracht gewinnt.“

Michael Trippel und sein Team sollten Recht behalten, die Eintracht dominierte auf dem Spielfeld und siegte mit 5:1. Dies wird langsam zum Standardergebnis bei Aktionen der Eintracht Frankfurt Fußballschule, der HBRS-Fußballschule und Aktion Mensch. Das bis dato letzte Camp dieser Art fand im Oktober 2022 statt, im Rahmen der Partie gegen Bayer 04 Leverkusen. Das Endergebnis damals: 5:1.

(Text & Bilder: Eintracht Frankfurt Fußball AG)

Bundesliga-Spieltagscamp bei Eintracht Frankfurt

NOVEMBER

Mit der HBRS-Fußballschule inklusiv durch die Sommerferien

Wenn ein junger Fußballer mit Down Syndrom einen Doppelpass mit einem gleichaltrigen Mädchen ohne Behinderung spielt, ein Kicker mit einer halbseitigen Lähmung seinen Torschuss frenetisch in der Gruppe feiert oder sich bunt gemischte, inklusive Teams gegenüberstehen, um die „8-Ball WM“ zu spielen kann man sich sicher sein, dass die Fußballschule des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands mit ihrem Angebot vor Ort ist. Solche Bilder, Begegnungen und Erlebnisse gab es in Fülle während der hessischen Sommerferien in drei Fußballvereinen, die gemeinsam mit der HBRS-Fußballschule ein jeweils dreitägiges, inklusives Fußballcamp für Kinder und Jugendliche durchgeführt haben.

Ausgewogenheit beim SV Teutonia Köppern, gesteigertes Interesse bei der TSG Dorlar und Premiere in Lengfeld

„Seit 10 Jahren bin ich bei inklusiven Fußballcamps als Trainer am Ball, aber ein quasi 1:1-Verhältnis, wie es in diesem Jahr bei der Teutonia der Fall ist, ist auch für mich ein Novum. Fantastisch, was hier los ist!“ kommentierte HBRS-Cheftrainer Bruno Pasqualotto das fast ausgewogene Verhältnis der Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Beginn des Camps in Köppern. Insgesamt 44 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene trainierten und spielten vom 24. bis 26. Juli gemeinsam auf dem Kunstrasenplatz des in Friedrichsdorf beheimateten Fußballvereins, davon 21 mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung. Und da der SV Teutonia Köppern mit seiner Fußballmannschaft TEAM UNITED bereits seit 2013 die Inklusion im Sport vorbildlich lebt, war es nicht verwunderlich, dass aus dieser sehr heterogenen Camp-Gruppe in kürzester Zeit eine homogene Trainingsgemeinschaft mit viel Spaß und Freude am gemeinsamen Kicken wurde.

Erfreuliches gab es für Michael Trippel, sportlicher Leiter im HBRS und der Fußballschule, auch von der Veranstaltung bei der TSG Dorlar zu berichten, an der vom 31. Juli bis 2. August 43 Kinder teilnahmen und sich die Zahl der Spielerinnen und Spieler mit einer Behinderung von zwei im Jahr 2022 auf nun sechs erhöht hatte: „Wir wissen, dass sich unser Angebot gerade bei jungen Menschen mit Behinderung und deren Eltern erst einmal herumsprechen muss. Das wir in Dorlar diese kleine Steigerung haben zeigt uns aber, dass unsere Arbeit mit den Kindern wirkt. Fördernd kommt hier das Engagement unseres Partners CRS medical hinzu, der für dieses Camp extra Teilnahmeplätze für Kids mit Handicap gesponsert hat.“

Der Abschluss des inklusiven Sommers der HBRS-Fußballschule war gleichzeitig eine Premiere. Zum ersten Mal schlug das HBRS-Team seine Fußballzelte im Fußballkreis Dieburg-Odenwald auf und war zu Gast beim TSV Lengfeld. 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tummelten sich bei hochsommerlichen Temperaturen vom 14. bis 16. August auf dem Rasenplatz und sammelten erste Erfahrungen mit den Trainingsinhalten und dem Konzept der Fußballschule. Das Angebot kam gut an und die Begeisterung bei Kindern und Eltern war am Ende groß. „Meine beiden Jungs waren schon bei einigen Camps von verschiedenen Anbietern, aber das hier war bislang mit Abstand das Beste. Von den großartigen Trainern über das Mittagessen bis zur Verabschiedung mit Urkunde, Medaillen und kleinen Preisen, einfach alles top!“, war das Feedback einer dankbaren Spielermama. Auch David Zulauf vom geschäftsführenden Vorstand des TSV war voll des Lobes: „Das war ein klasse Camp und die Rückmeldungen von den teilnehmenden Spielerinnen und Spielern durchweg positiv. Für uns ist es keine Frage, dass die HBRS-Fußballschule im nächsten Jahr wieder kommt. Wir freuen uns jetzt schon auf das Wiedersehen.“

HBRS-Fußballschule - Inklusiv durch die Sommerferien

OKTOBER

Wetter top, Platz perfekt, Kids in Spiellaune – Beste Rahmenbedingungen beim HBRS-Förderschulencamp in Klein-Krotzenburg

Vom 11. – 12. September war die Fußballschule des Hessischen Behinderten-und Rehabilitations-Sportverbands (HBRS) zu Gast bei der SG Germania Klein-Krotzenburg, um mit 30 Kindern aus zwei Förderschulen zwei intensive Tage mit viel Spaß am und mit dem Ball zu gestalten. Neben strahlendem Sonnenschein und einem gepflegten Sportgelände, sorgten vor allem die Schülerinnen und Schüler der Frida-Kahlo-Schule aus Bruchköbel und der Friedrich-Fröbel-Schule aus Maintal mit ihrer engagierten Teilnahme am Training für ein schöne Zeit.

Das HBRS-Fußballschulen Quartett mit dem sportlichen Leiter Michael Trippel und den Trainern Bruno und Luca Pasqualotto sowie Marcel Hanisch hatte nicht nur eine ganze Menge Fußballequipment im Gepäck, sondern auch viele Sport- und Spaßspiele dabei, die für Kurzweil sorgten und alle zum Mitmachen animierten. Bereits die kleinen Begrüßungs- und Aufwärmeinheiten am Morgen brachten die ganze Gruppe spielerisch auf Touren. Poolnudeln wurden als „lebendige“ Hindernisse beim Erobern von Bällen genutzt und Mau-Mau-Karten dienten beim Staffellauf als kognitive Zusatzaufgabe. Die anschließenden Trainingsstationen hatten unterschiedliche Schwerpunkte, damit sich die Spielerinnen und Spieler in vielerlei Hinsicht üben und ausprobieren konnten. Es wurde geschossen, gedribbelt und gepasst, es durften Flugkopfbälle mit einem Riesenluftballon auf einer Weichbodenmatte gemacht und in diversen Spielformen das Zweikampfverhalten verbessert werden. Zur Mittagszeit gab es italienische Leckereien wie Spaghetti oder Pizza, die für jeden Geschmack und auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zubereitet waren. Die Nachmittage dienten den Abschlussspielen auf Kleinfeldern, damit das zuvor Gelernte direkt in die Umsetzung gebracht werden konnte.

Die zwei Tage vergingen wie im Flug und bei der Verabschiedung mit Urkunde, Medaille und kleinen Geschenken gab es aus den Reihen der jungen Kickerinnen und Kicker Stimmen, das Camp „am liebsten auf eine Woche“ verlängern zu wollen. „Wenn so etwas von den Teilnehmern kommt, ist das natürlich ein tolles Lob und eine Bestätigung unseres Aufbaus und des Konzepts.“, freute sich Michael Trippel, der unter anderem für die organisatorische Abstimmung der Camps mit den Schulen und dem Verein verantwortlich ist. Derweil nahm Andreas Oscheka, Lehrer an der Frida-Kahlo-Schule, die Begeisterung seiner Schüler gerne auf. „Die HBRS-Fußballschule war nun zum zweiten Mal bei uns und es war sowohl vom fachlichen Inhalt, bis zum Umgang mit unseren Jungs und Mädels wieder top. Alle freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr.“

Das der HBRS mit seiner Fußballschule die kostenfreien Camps für Förderschulen in Hessen durchführen kann, ist nur dank starker Partner aus Politik, Sport und Wirtschaft möglich. So unterstützten das Förderschulencamp in Klein-Krotzenburg neben der Bernd Reisig Stiftung „helfenhelfen“ auch die Schlappekicker-Stiftung, das Unternehmen NORSK AG, die Emil Frey Hessengarage und die Firma Magna aus Sailauf. „Die Zusammenarbeit mit der HBRS-Fußballschule und den engagierten Schülerinnen und Schülern der Frida-Kahlo-Schule und der Friedrich-Fröbel-Schule hat uns gezeigt, dass der Spaß am Ball und die Begeisterung für den Sport keine Grenzen kennt. Diversität und Inklusion bedeutet nicht nur, anzuerkennen, dass wir alle unterschiedlich sind, sondern sich auch einzubringen. Als Partner sind wir stolz darauf, den HBRS zu unterstützen und damit eine positive Erfahrung für alle Beteiligten zu schaffen.“ ist für Rej Husetovic, Director Corporate Communications and Media Relations, das Engagement von Magna eine Selbstverständlichkeit.

Fußballcamp für Förderschulen in Hanau, Klein-Krotzenburg

MAI

​Viel Sport, Spaß und kleine Überraschungen für Kids in Fulda – Die HBRS-Fußballschule begeistert mit tollem Programm

Seit letztem Jahr bietet der Hessische Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (HBRS) Fußballcamps für Vereine und Förderschulen an, an denen junge Menschen mit und ohne Behinderung teilnehmen können. Vom 22. bis 23. Mai war die Fußballschule des HBRS in Fulda zu Gast, um mit 48 Kindern der Antonius von Padua Schule zu trainieren. Die Schülerinnen und Schüler der staatlich anerkannten, inklusiven Grund- und Förderschule mit den Schwerpunkten „Lernen“ und „geistige Entwicklung“ erlebten dabei zwei vollgepackte Fußballtage.

In unmittelbarer Nähe zum Stadion Fulda, Heimspielstätte des hessischen Regionalligisten SG Barockstadt Fulda-Lehnerz, bot das Trainerteam um HBRS-Landestrainer Bruno Pasqualotto kurzweilige und abwechslungsreiche Trainingseinheiten mit dem Ball an. Neben einfachen Spielformen auf kleinen Spielfeldern wurden sowohl kognitive als auch koordinative Übungen in den Ablauf eingebaut, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuell zu fordern. Für das leibliche Wohl am Mittag sorgten die Antonius Werkstätten mit leckeren, sportlertauglichen Mahlzeiten aus der eigenen Küche.

Vom tollen Treiben auf dem Platz mit motivierten und gut gelaunten Kindern überzeugten sich einige Förderer und Sponsoren des für die Schule kostenfreien Fußballcamps direkt vor Ort. So konnten Harald Piaskowski, Vorsitzender des Sportkreises Fulda-Hünfeld, und Wolfram Geiger von Jollydent, Förderverein Zahnärzte Patienten helfen Kindern e.V., während der Trainingstage begrüßt werden. Auch Jörg Dittwar, Ex-Profi vom 1. FC Nürnberg und ehemaliger Bundestrainer der Deutschen Fußballnationalmannschaft für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung (Fußball ID), machte sich ein Bild vom Geschehen und sah in viele glückliche Kinderaugen.

Nach zwei intensiven Sporttagen erhielten die jungen Kickerinnen und Kicker neben Camp-Medaille und Urkunde noch ein Kuscheltier und eine süße Überraschung für den Heimweg.

„Die Kinder, wie auch wir Betreuer, hatten zwei unvergesslich schöne Tage mit einer perfekten Organisation und Durchführung seitens des HBRS. Im Namen der Kinder möchte ich mich nochmal herzlich bedanken.“, bilanzierte Förderschullehrer Dennis Hohmann begeistert.

Michael Trippel, sportlicher Leiter Fußball im HBRS, schloss sich an. „Es waren zwei super schöne Tage in Fulda und es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Das wir die Camps für Förderschulen in dieser Form anbieten können ist großartig und geht nicht ohne vielfältige Unterstützung. Insofern möchte ich mich an dieser Stelle und ganz ausdrücklich bei Jollydent, dem Sportkreis Fulda-Hünfeld und dem Sportverband Stadt Fulda, Förstina-Sprudel, NORSK AG, mein real Wetzlar und der Emil Frey Hessengarage bedanken. Ein Dankeschön geht zudem an die Stadt Fulda für die Bereitstellung des Sportgeländes und die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz für die Nutzung der Kabinen.“

Camp für Förderschulen in Fulda